| Veranstaltungstipps |
|
Schönhausener SchlossgesprächeDer Historiker Robert Rauh diskutiert Themen der Zeitgeschichte mit prominenten Gästen im Schloss Schönhausen Friedrich SchorlemmerMittwoch, 07.März 2012, um 19:00Uhr Andrej HermlinMittwoch, 25.April 2012, um 19:00Uhr Alexander OsangMittwoch, 23.Mai 2012, 19:00Uhr Gregor GysiMittwoch, 05.September 2012, 19:00Uhr Jens BiskyMittwoch, 17.Oktober 2012, 19:00Uhr
Autoren lesen in Nordendim Gemeindesaal der evangelischen Kirchengemeinde Nordend Die Autoren signieren auf Wunsch Bücher, die auch vor Ort angeboten werden.
Sonntag, 29.Januar 2012, 17:00 Uhr "Vereister Sommer"Ulrich SchachtEs ist Sommer, Christa und Wolodja sind verliebt. Die Deutsche und der sowjetische Offizier träumen von einer gemeinsamen Zukunft. Bis sie verraten werden. Jahrzehnte später spürt Ulrich Schacht der verhängnisvollen Geschichte seines Vaters nach. Gegen den Widerstand der Mutter versucht er, seinen Vater zu finden. An einem Frühlingstag steht er einem Mann gegenüber, von dem er hoffte, dass er sein Vater sei. Ein tief bewegendes Zeitzeugnis, exakt wie ein Geschichtsbuch, anschaulich wie ein Roman.
Sonntag, 12.Februar 2012, 17:00 Uhr "Gott ist zu langsam: Also denn um sechse bei Werner"Walfriede SchmittIm Zentrum ihres Romans steht ein Berliner Gastwirt und seine geliebte Kneipe, eine typische Destille im Osten der deutschen Hauptstadt. "Um sechse bei Werner" heißt das Zauberwort für viele im Kiez, die sich hier Rat, Zuspruch, Erleichterung und die nötige Bettschwere holen. In diesem Biotop Kneipe finden tragische und heitere Geschichten ihren Anfang - und manchmal ihr Ende. Zwischen Realismus und Absurdität bewegen sich die Schicksale der liebenswerten, teils skurrilen Figuren. Ihre Schwierigkeiten mit sich selbst und den Zeichen der Zeit, ihre teils ungewöhnlichen Versuche, sich zu behaupten und sich ihre Wünsche zu erfüllen, werden mit einem Lachen erzählt, das immer wieder erstickt, und mit einem Ernst, der immer wieder ins Lachen zurückführt.
Sonntag, 11.März 2012, 17:00 Uhr "Ich folgte den falschen Göttern"Salomea Genin
1932 als Kind polnisch-russischer Juden in Berlin-Wedding geboren, floh Salomea Genin im Mai 1939 mit ihrer Familie vor den Nationalsozialisten nach Australien. 1951 kam sie als Mitglied der australischen Delegation zu den Weltfestspielen der Jugend und Studenten nach Ost-Berlin und war von der DDR begeistert. Sie verließ Australien, um in der DDR ein besseres, antifaschistisches Deutschland aufzubauen, erhielt aber keine Aufenthaltserlaubnis in der DDR. So blieb Salomea Genin zunächst in West-Berlin und zeitweise in England, bevor sie 1963 offiziell nach Ost-Berlin übersiedeln durfte. In West-Berlin hatte sie begonnen, als Informantin für das Ministerium für Staatssicherheit der DDR zu arbeiten. Diese Tätigkeit setzte sie dann in der DDR fort. 1982 erkannte Salomea Genin: Statt zu helfen, die Welt zu verbessern, arbeitete sie für einen Polizeistaat. Sie brach mit der Stasi und wollte sich das Leben nehmen ...........
|
