Veranstaltungstipps

Buchhandlung Chaiselongue - Veranstaltungstipps

Schönhausener Schlossgespräche

Der Historiker Robert Rauh diskutiert Themen der Zeitgeschichte mit prominenten Gästen

im Schloss Schönhausen
13156 Berlin, Tschaikowskistr.1
Kartenvorverkauf Telefon (0331) 96 94-200

Friedrich Schorlemmer

Mittwoch, 07.März 2012, um 19:00Uhr

Andrej Hermlin

Mittwoch, 25.April 2012, um 19:00Uhr

Alexander Osang

Mittwoch, 23.Mai 2012, 19:00Uhr

Gregor Gysi

Mittwoch, 05.September 2012, 19:00Uhr

Jens Bisky

Mittwoch, 17.Oktober 2012, 19:00Uhr

 

 

Autoren lesen in Nordend

im Gemeindesaal der evangelischen Kirchengemeinde Nordend
13158 Berlin, Schönhauser Str.32 / Kirchstr.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Die Autoren signieren auf Wunsch Bücher, die auch vor Ort angeboten werden.

 

Sonntag, 29.Januar 2012, 17:00 Uhr

"Vereister Sommer" 

Ulrich Schacht

Es ist Sommer, Christa und Wolodja sind verliebt. Die Deutsche und der sowjetische Offizier träumen von einer gemeinsamen Zukunft. Bis sie verraten werden. Jahrzehnte später spürt Ulrich Schacht der verhängnisvollen Geschichte seines Vaters nach. Gegen den Widerstand der Mutter versucht er, seinen Vater zu finden. An einem Frühlingstag steht er einem Mann gegenüber, von dem er hoffte, dass er sein Vater sei. Ein tief bewegendes Zeitzeugnis, exakt wie ein Geschichtsbuch, anschaulich wie ein Roman.

 

Sonntag, 12.Februar 2012, 17:00 Uhr

"Gott ist zu langsam: Also denn um sechse bei Werner"

Walfriede Schmitt

Im Zentrum ihres Romans steht ein Berliner Gastwirt und seine geliebte Kneipe, eine typische Destille im Osten der deutschen Hauptstadt. "Um sechse bei Werner" heißt das Zauberwort für viele im Kiez, die sich hier Rat, Zuspruch, Erleichterung und die nötige Bettschwere holen. In diesem Biotop Kneipe finden tragische und heitere Geschichten  ihren Anfang - und manchmal ihr Ende. Zwischen Realismus und Absurdität bewegen sich die Schicksale der liebenswerten, teils skurrilen  Figuren. Ihre Schwierigkeiten mit sich selbst und den Zeichen der Zeit, ihre teils ungewöhnlichen Versuche, sich zu behaupten und sich ihre Wünsche zu erfüllen, werden mit einem Lachen erzählt, das immer wieder erstickt, und mit einem Ernst, der immer wieder ins Lachen zurückführt.

 

Sonntag, 11.März 2012, 17:00 Uhr

"Ich folgte den falschen Göttern"

Salomea Genin

1932 als Kind polnisch-russischer Juden in Berlin-Wedding geboren, floh Salomea Genin im Mai 1939 mit ihrer Familie vor den Nationalsozialisten nach Australien. 1951 kam sie als Mitglied der australischen Delegation zu den Weltfestspielen der Jugend und Studenten nach Ost-Berlin und war von der DDR begeistert. Sie verließ Australien, um in der DDR ein besseres, antifaschistisches Deutschland aufzubauen, erhielt aber keine Aufenthaltserlaubnis in der DDR. So blieb Salomea Genin zunächst in West-Berlin und zeitweise in England, bevor sie 1963 offiziell nach Ost-Berlin übersiedeln durfte. In West-Berlin hatte sie begonnen, als Informantin für das Ministerium für Staatssicherheit der DDR zu arbeiten. Diese Tätigkeit setzte sie dann in der DDR fort. 1982 erkannte Salomea Genin: Statt zu helfen, die Welt zu verbessern, arbeitete sie für einen Polizeistaat. Sie brach mit der Stasi und wollte sich das Leben nehmen ...........